Der digitale Gebäuderessourcenpass in NRW startet durch

Am 11. März hat Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, gemeinsam mit Vertretenden von acht Wohnungsbauunternehmen eine Kooperationsvereinbarung für die Erprobung von digitalen Gebäuderessourcenpässen unterzeichnet. Auch die Kölner Wohnungsbaugesellschaft GAG Immobilien AG ist daran beteiligt.

Künftig sollen digitale Gebäuderessourcenpässe zeigen, wie viel CO2 für die Erstellung eines Gebäudes verbraucht wird und wie sich die CO2-Bilanz über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes entwickelt. Der Gebäuderessourcenpass soll den CO2-Fußabdruck eines Gebäudes digital dokumentieren, Aufmerksamkeit für die Verwendung CO2-armer Baumaterialien schaffen und die Wiederverwertbarkeit der Baumaterialien im Sinne der Kreislaufwirtschaft stärken.

Wenn Bauunternehmen bereits bei ersten Planungsüberlegungen mit der Anwendung des digitalen Gebäuderessourcenpasses nachhaltigere und wirtschaftlichere Entscheidungen treffen können, sei dies ein Zukunftsmodell für den Wohnungsbau, so Ina Scharrenbach. Die acht Unternehmen, die die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben, hätten sich mutig für Innovation im Bereich der nachhaltigen Gebäudewirtschaft ausgesprochen.

Am besten könne man die digitalen Pässe in der öffentlichen Wohnraumförderung ausprobieren. NRW fördere Wohnungen, die sicher, ökologisch-sauber und bezahlbar seien.

Die erprobungsweise Erstellung der Gebäuderessourcenpässe soll nun an den Start gehen. Ziel ist es, ein einfaches, kostengünstiges und handhabbares standardisiertes Modell zu entwickeln.

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